Die Hippotherapie ist eine spezielle Form der Physiotherapie mit dem „Therapiemittel Pferd“

Zuerst muss überprüft werden, dass das Becken mittig auf dem Pferd platziert ist. Durch aufgeklebte Markierungen wurden die Bewegungen des Rumpfes deutlicher
Zusatzaufgaben konnten verdeutlichen, wie schwierig das ausbalancieren für Patienten ist.
Abschließend wurde überprüft, welches der Pferde in der für Menschen typischen Schrittfrequenz von 100-120/Min. gehen kann

 

Am 27.04.2018 war es für den Mittelkurs endlich soweit. Wie jedes Jahr haben die Schüler im 2. Ausbildungsjahr an unserer Schule die Möglichkeit Eindrücke der Hippotherapie in einem praktischen Unterricht zu erhalten.

Nachdem im Theorieunterricht bereits die unterschiedlichen Formen der tiergestützen Therapie mit dem Pferd vermittelt wurden, sollte nun die praktische Umsetzung gezeigt werden.

Auf dem Ferienhof Riederer standen 2 ausgebildete Therapiepferde und ein weiteres braves Pferd zur Verfügung. Zu Beginn wurde von der Fachlehrerin für Neurologie, Annette Jügel, eine Einführung im Umgang mit den Pferden gegeben und die Pferde wurden für die Hippotherapie vorbereitet. Hierbei wurden unterschiedliche Hilfsmittel wie Sättel und Voltigiergurt vorgestellt. Eine Schülerin konnte die Unterschiede der Bewegungsübertragung der 3 Pferde mit unterschiedlichen Sätteln erspüren und an die Gruppe rückmelden, während die Anderen beobachten konnten, wie sich das reaktive Rumpftraining auf Haltung und Bewegung auswirkt. Besonders bei geschlossenen Augen war erkennbar, welche Gleichgewichtsleistungen durch den Schritt des Pferdes provoziert werden können.

Die Schüler lernten die Fazilitationstechniken kennen und sahen gleich die Veränderungen, die sich daraufhin beim Patienten einstellen.

Die Schüler durften das Bewegungsgefühl, das einem das Pferd vermittelt, selbst erspüren. Dort wurden Erfahrungen gesammelt, wie sich die Bewegungen auf ebener Strecke anfühlen, dann auf unebenem Untergrund, sowie die Veränderungen bergauf und bergab. Im Gelände wurde auf die unterschiedliche Schrittfrequenz der einzelnen Pferde hingewiesen und die Bedeutung für den therapeutischen Wert der Therapie erklärt.

 

A. Jügel

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